20160513_110707Die AOK veranstaltet das Projekt gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach an 25 Schulen und fragte auch in Pfalzdorf an. Ursula Niewerth ließ sich nicht lange bitten, denn die Plätze für das Projekt, das es seit nunmehr zehn Jahren gibt, gehen erfahrungsgemäß immer weg wie warme Semmel.

Die ehemaligen Fußballprofis Marcel Witeczek und Michael Klinkert, beide frühere Bundesliga-Spieler und inzwischen stolze Familienväter, haben sich bereit erklärt, einen sportlichen Vormittag mit den Kindern zu verbringen. „Von solchen Profis lassen die Kinder sich schon mal eher etwas sagen als von den Lehrern“, sagt Schulleiterin Ursula Niewerth schmunzelnd. „Das Tolle an der Aktion ist, dass hier wirklich Jungs und Mädchen gemeinsam spielen und die Mädchen sich genauso für Fußball begeistern.“

Und überhaupt soll an diesem Tag der Schwächste genauso seinen Spaß haben wie kleine Hobbysportler, wobei einige der Schüler ohnehin bereits im Verein aktiv sind. Denn viel mehr als der Anspruch auf technische Perfektion steht heute der Spaß an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Auch das Wetter spielt mit.

Den beiden Fußballern ist ihr Engagement eine Herzensangelegenheit, denn dass es heute gar nicht mehr so einfach ist, Kinder zum Sport zu motivieren, weiß Marcel Witeczek aus eigener Erfahrung: „Die verbringen heute einfach zu viel Zeit mit der Playstation oder mit dem Smartphone, während die Sportvereine mit Nachwuchsproblemen kämpfen“, kritisiert der ehemalige-Bayern-Spieler. „Deshalb muss man frühzeitig entsprechende Angebote schaffen und die Kinder spielerisch für den Sport begeistern.“

Los geht es deshalb mit einem lockeren Aufwärmtraining und Koordinationsspielen, bevor erst am Ende der Fußball im Mittelpunkt steht. Ganz ohne Regeln geht es natürlich nicht – das hat auch schon Schüler Nico Cleven zu spüren bekommen: „Wenn wir Faxen machen, müssen wir zur Strafe Liegestütze machen“, erzählt der Viertklässler lachend. Und dass Dinge wie das Alter mit neun Jahren etwas sehr Relatives ist, bestätigt Kay Welbers: „Ich habe mir die beiden jünger vorgestellt.“ Da Klinkert und Witeczek ihre aktive Zeit schon ein paar Jahre hinter sich gelassen haben, müssen sie heute eher die Autogrammwünsche der Eltern erfüllen…. Die Rollen haben Witeczek und Klinkert derweil klar unter sich verteilt: letzterer greift hart durch, wenn es sein muss, wohingegen Marcel Witeczek auch mal Fünfe gerade sein lässt.

(Textauszug aus der NRZ Zeitung digital)

Es war ein rundum gelungener Tag, den alle Beteiligten nicht so schnell vergessen werden.

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